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MINT: Wissenswettbewerb rund um das Gehirn

Ungefähr wieviele Sehsinneszellen hat ein menschliches Auge? Welcher Gehirnteil ist verantwortlich für die Speicherung von Fakten und hat die Form eines Seepferdchens? Durch welchen Prozess wird die Effektivität des Gehirns gesteigert, indem die Geschwindigkeit der Signalweiterleitung verbessert wird?

Fragen dieser Art mussten Schülerinnen und Schüler am Dienstag, den 8. Januar beim Zweiten Brain Bee – Wettbewerb an der GISW beantworten, dessen Finale im Februar in Washington DC stattfinden wird.

Haben Sie schon mal etwas von “Gehirnbienen” gehört?    

Keine Angst, es ist keine neue Krankheit – eher eine ansteckende Herausforderung.

Der „Brain Bee” - „Bee” ist eine englische Bezeichnung für Wettbewerb – wurde 1999 in den USA ins Leben gerufen und richtet sich an naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 -12. Der Wettbewerb, der auf Englisch durchgeführt wird, motiviert Jugendliche, Forschung zu betreiben um das Gehirn und die Vielzahl neurologischer Krankheiten besser zu verstehen und eventuell eine Karriere in den Neurowissenschaften anzustreben.                              

An den jährlich rund 175 Wettbewerben in mehr als 50 Ländern aller Kontinente haben bisher über 80.000 Jugendliche teilgenommen. Die Gewinner der nationalen Vorrunden  repräsentieren ihr Land in einer internationalen Olympiade, die in diesem Jahr im September in Verbindung mit dem IBRO World Congress of Neuroscience . (www.ibro2019.org) in Daegu, Süd Korea ausgerichtet wird.

Der lokale Wettbewerb testet das Wissen der Teilnehmer/innen zu den Themen Intelligenz, Emotionen, Gedächtnis, Sinneswahrnehmungen, Alzheimer- und Parkinson-Erkrankungen sowie Suchtforschung. Zur Vorbereitung stellt das Organisationskomitee Literatur und einen entsprechenden Lernkatalog zur Verfügung. Dadurch haben alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig von ihrem Wissensstand, die gleichen Chancen auf Erfolg. Die “Neurowissenschaften-Olympiade” hat zusätzlich noch einen neuroanatomischen Praxisteil, bei dem Gehirnmodelle und echtes Gehirngewebe verwendet werden, sowie eine Patientendiagnose mit Videos und Anamnesen analysiert werden müssen. Qualifizierte Teilnehmer werden dazu in zusätzlichen Programmen und Praktika vorbereitet.

Was hat das alles mit unserer Schule zu tun?

Am Dienstag nach den Weihnachtsferien traten 8 Mutige nach fleißiger Vorbereitung zum 2. Brain Bee – Wettbewerb der GISW an und stellten sich in sechs Runden den Aufgaben der Jury.

“Wie wird die Fähigkeit des Gehirns sich ständig zu verändern und anzupassen genannt?”, das war die entscheidende Frage und hier sind die Experten, die nicht nur darauf eine Antwort wissen:

1. Platz: Zoe McC., 9.Klasse

2. Platz: Bianca B., 9.Klasse

3. Platz: Cilian F., 9.Klasse

Zoe und Bianca werden unsere Schule im Februar bei der „DC Brain Bee” vertreten und haben sich für ein Tutor-Programm mit Neurowissenschaftlern der Howard University qualifiziert.

Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß!

Sind Sie jetzt neugierig geworden?

Die Arbeitsgemeinschaft “Neurowissenschaften” trifft sich unter Leitung von Frau Colopy dienstags in der 9./10. Stunde im Mehrzweckraum des Wissenschaftsgebäudes und kann noch einige Schüler/innen der Klassenstufen 9-12 aufnehmen.

Steffi Colopy

(STEM-Koordinatorin)                                                                                  

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