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Einer flog über das Fußballspiel

Das traditionelle jährliche Fußballspiel zwischen Lehrern und Abiturient/inn/en, hatte eine kleine, aber erfreuliche Neuerung.

Die Zuschauer konnten direkt über den Köpfen der Spieler kleine blauweiß schillernde Vögel beobachten, die interessante Flugmanöver durchführten. Es handelte sich dabei um Baumschwalben, die neu auf unserem Schulgelände sind und offenbar keine Angst vor dem lebhaften Treiben auf dem Spielfeld haben.

Die Luftakrobaten waren auf Einladung da, denn sie bewohnen einen speziell angefertigten Nistkasten in der Nähe, den Schülerinnen und Schüler der Schüex-AG im Rahmen eines Projekts zur Wiedereinbürgerung einheimischer Arten aufgestellt hatten. Das Konzept zielt darauf ab, Blue Birds, Baumschwalben und andere einheimische Arten anzulocken, die in der Vergangenheit in der Nähe des DISW Schul-Campus verbreitet waren.

Im Februar wurden drei speziell entworfene Nistkästen montiert und sorgfältig an Orten angebracht, an denen weder die Aktivitäten der Schule noch die Brutzeiten der Vögel in Konflikt geraten würden. In diesem Frühjahr waren alle drei besetzt. In einem der Nistkästen, der auf dem mit Rasen bedeckten Dach der Grundschule angebracht ist, hat ein Vogelpaar bereits drei Junge aufgezogen und flügge gemacht. Eltern und Jungvögel sind regelmäßig in der Umgebung der Schule zu sehen, wo sie in niedrigen Ästen sitzen oder im Gras und Gebüsch auf Insektenjagd gehen.

Wie das Bestäuber Garten Projekt stellt auch diese Initiative ein lohnendes Element der Umwelterziehung dar, bei dem der naturwissenschaftliche Unterricht, die außerunterrichtliche Arbeit und generell entdeckendes Lernen durch das Sehen, Hören und Studieren einheimischer Arten direkt auf dem Schulgelände bereichert wird.

Die Fünft- und Sechstklässler lernten zum Beispiel, die Effizienz des Jagdverhaltens von Schwalben kennen. Sie berechneten die Geschwindigkeit des Insektenfangs über dem Fußballfeld und protokollierten die Anzahl der Rückflüge zum Nistkasten, um vier schnell wachsende Jungvögel zu füttern. Man schätzt, dass jedes Elternteil mehr als einhundertzwanzig Jagd- und Fütterungsrundflüge pro Tag unternimmt. Das erklärt, wie aus den Kleinen sehr schnell ausgewachsene Vögel werden, die bereit sind, das Nest zu verlassen.

Im Dezember wird in einem abgelegenen Waldstück hinter dem Schulgelände, nicht weit vom Fußballplatz entfernt, ein Nistkasten für Eulen angebracht.

Steffi Colopy

MINT-Koordinatorin

 

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