Im 2. FuF-Modul (Förder- und Forderunterricht) „Naturforscher“ beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen mit Forensik und lösten einen mysteriösen Fall. Die Schlagzeile dazu könnte so lauten ...
Internationales Nachwuchs-Forensik-Team löst mysteriösen Fall
Am 27. November 2017, 11:40 Uhr (Mehrzweckraum, Naturwissenschaftsgebäude der Deutschen Internationalen Schule Washington D.C.) machten Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse einen merkwürdigen Fund: Ein mysteriöser Tierschädel lag auf einigen Dollarnoten und einer handschriftlichen Notiz; daneben befand sich ein matschiger Schuhabdruck.
Nachdem sich die Experten des „Forensik-Teams“ einen Überblick über die Lage verschafft hatten, begannen sie mit der Analyse und Sicherung des Fundortes. Alle Gegenstände wurden genauestens dokumentiert (siehe Foto), alle Spuren gesichert und im Anschluss einzeln in Beweisbeutel verpackt. Das internationale Expertenteam machte sich sofort an die Arbeit und analysierte Spur für Spur. Zuerst identifizierten sie den geheimnisvollen Tierschädel anhand der Größe und des Gebisses als den Schädel einer Bisamratte. Neben den Fingerabdrücken auf den Banknoten, wurde eine Blutspur* (Blutgruppe: 0) sowie Haare (Katze) und Stofffasern (Baumwolle), die auf dem Schädel sichergestellt wurden, untersucht. Auch der Stift-Typ, mit dem die Notiz geschrieben wurde, wurde mittels Chromatographie ermittelt (Marke: BIC, Kugelschreiber). Zuletzt lenkten unsere Experten ihren Fokus auf den Schuhabdruck, der sich unmittelbar neben dem Schädel befand. Der Schuhabdruck konnte eindeutig einem Freizeitschuh (Marke: Converse, Größe: 37,5 schwarz/Lack) zugeordnet werden. Trotz der Fakten blieb der Fall mysteriös! Sollte es sich tatsächlich um ein Verbrechen handeln oder doch nur um die Verkettung ungünstiger Umstände? Eine Gruppe von fünf Wissenschaftlerinnen, Alumni der GISW, brachte Licht ins Dunkel. Sie berichteten von ihrem monatlichen Treffen der „Naturfreunde“, das diesmal die Bisamratte zum Thema hatte. Alle fünf bevorzugen Baumwollkleidung und Freizeit- bzw. Sportschuhe. Zudem haben vier Damen Blutgruppe 0 und drei eine Katze als Haustier. Obwohl der für die Notiz benutzte Stift ein Standard-Kugelschreiber ist, gaben drei genau dieses Fabrikat als ihre Lieblingsmarke an. Nun blieb nur noch offen, wie das Blut auf den Schädel kam? Eine der Wissenschaftlerinnen erinnerte sich, sich an der Hand verletzt zu haben und dann vor lauter Verwirrung, nachdem sie ihr Schuhband wieder zugebunden hatte, Schädel und Co. einfach vergessen zu haben. FALL GELÖST!
* künstliche Blutproben
Anja Ellenrieder
(Kursleiterin)
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