Summer Break Announcement

Office Hours Summer Break:

Monday through Friday: 10 am to 3 pm

 

Campus Tours:

Campus tours will resume once the new school year begins on August 20. We would be delighted to welcome you for a private tour. Please contact admissions@giswashington.org to schedule your visit.

 

First Day of School:

For School Entry Level (5-year-olds) and Grade 2 through 12: Thursday, August 20th, 2026

For Preschool and first Grade: Monday, August 24th, 2026

> School Calendar

 

Öffnungszeiten für Besucher ohne Termin während der Sommerferien:

Montag bis Freitag: 10:00 bis 15:00 Uhr

 

Campusführungen:

Campusführungen sind ab Beginn des neuen Schuljahres am 20. August wieder möglich. Gerne begrüßen wir Sie zu einer persönlichen Schulführung. Bitte kontaktieren Sie admissions@giswashington.org, um einen individuellen Termin zu vereinbaren.

 

Erster Schultag:

Für die Schuleingangsstufe (5-Jährige) sowie die Klassen 2 bis 12: Donnerstag, 20. August 2026

Für den Kindergarten und die erste Klasse: Montag, 24. August 2026

> Schulkalender

 

Schüler schreiben einen „hitzigen“ Brief an President Putin

Vor mehreren Wochen las ich den Brief eines siebenjährigen Mädchens an President Putin in der deutschen Zeitung Die Rheinpfalz, in dem sie ihn bat mit dem Krieg gegen die Ukraine aufzuhören. Mir kam dann in Erinnerung, dass der ehemalige US Präsident Abraham Lincoln die Angewohnheit hatte, einen „hitzigen“ Brief zu schreiben, wenn er sich über etwas ärgerte. Er schrieb den Brief, verstaute ihn in seinem Schreibtisch und schickte den Brief nie ab. Somit hatte Präsident Lincoln die Möglichkeit, seinem Verdruss oder Ärger freien Lauf zu lassen.

Beide Paradigmen veranlassten mich, eine Schreibaufgabe in meinem Englischunterricht durchzuführen. Zuerst besprachen wir die Fakten des Ukraine Konfliktes. Ich war erstaunt, wie gut informiert die meisten Schüler*innen waren und wie sehr sie diese globale, humanitäre Krise beschäftigte.

Zu Beginn erklärte ich der Klasse, dass ein Brief respektvoll verfasst werden sollte, auch wenn man dem Adressaten gegenüber sehr verärgert oder missmutig eingestellt ist.

Nach der Besprechung waren die Schüler*innen sehr erpicht darauf, ihre Gedanken in Form eines Briefes zu Papier zu bringen.

Die Gefühle, die am häufigsten auftauchten, waren:

  • Hör auf, unschuldige Menschen umzubringen
  • Hör mit dem Krieg auf
  • Du isolierst dich und dein Land gegen den Rest der Welt
  • Dies wird kein gutes Ende nehmen
  • Du bist unverantwortlich
  • Du schadest deinem Volk und deiner Wirtschaft
  • Wie würdest du dich fühlen, wenn man dies mit dir und deinem Land machen würde

Wir nahmen die Briefe und klebten sie auf Posterpapier. Danach befestigten wir die Poster an der Wand im Klassenzimmer. Die Schüler waren sich einig, dass die Schreibaufgabe sie zum Denken angeregt hatte und sie waren dankbar, dass sie ihre Gedanken und Gefühle „veröffentlichen“ konnten.  

Gabriele Monnett

Englischlehrerin an der Grundschule

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