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Schüler sammeln Lebensmittel für Familien schwerkranker Kinder

Anlässlich des amerikanischen Erntedankfests im November sammelten knapp 200 Schülerinnen und Schüler der Schuleingangsstufe bis zur vierten Klasse gemeinsam mit ihren Familien und Lehrern Lebensmittel für die Angehörigen schwerkranker Kinder im Children’s Inn. Dieses ist angesiedelt bei den amerikanischen nationalen Gesundheitsinstituten (NIH) und bietet Eltern und Geschwistern der jungen Patienten nicht nur eine Unterkunft, sondern auch Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen, während sich ihre Familienmitglieder oft langwierigen Behandlungen unterziehen. Bei der jährlichen Sammelaktion kamen so über zwei Zentner an Lebensmitteln zusammen. Die Patientenfamilien werden so nicht nur organisatorisch, sondern auch finanziell entlastet.

Die Vorbereitungen des Projekts laufen jedes Jahr bereits weit im Voraus an. Schon im Oktober sammeln Eltern und Lehrkräfte Lebensmittel und planen den Ablauf des sogenannten Food Drives. In einer 100 Meter langen Kinderkette werden die Lebensmittel von Hand zu Hand über das Schulgelände in einen Transporter verladen, der sich auf den Weg in die nahegelegenen NIH begibt. „Auf diese Weise möchten wir die Bereitschaft unserer Schüler zu sozialem Engagement stärken. Die direkte Einbindung in das Projekt fördert nicht nur ihr Verantwortungsbewusstsein, sondern dient auch der Selbstreflexion. Schicksalsschläge wie die der Patienten der NIH können jeden treffen. Sie gehen uns alle an und  bedürfen unserer vollen Unterstützung“, betont Waldemar Gries, OStD und Schulleiter der Deutschen Schule Washington D.C. 

Aus diesem Grund ist das Projekt auch Thema im Unterricht. Grundschul-Counselerin Ulrike Schweitzer ist für die  inhaltliche Vermittlung der Aktion in den Klassen zuständig. „Mehrere Punkte unseres Leitbildes, die sich auf Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und Kooperation beziehen, sind in dieser Aktion verkörpert“, so Schweitzer. „Es ist wichtig für Kinder zu verstehen, dass nicht alle Menschen begünstigt aufwachsen und dass es Familien gibt, die sich in sehr schwierigen Situationen befinden. Somit ist es schön, die Erfahrung zu machen miteinander zu kooperieren und das Leben anderer zu verbessern.“

Eine persönliche Note geben die Schülerinnen und Schüler dem Projekt durch ihre eigens formulierten Genesungswüsche, die sie in einer großen gemeinsamen Grußkarte äußern können. Jedes Kind bemalt einen Truthahn, der auf diese Karte geklebt wird. "Es war viel Arbeit", sagt die achtjährige Eva, "aber es hat Spaß gemacht. Meine Freunde und ich freuen uns, wenn wir den kranken Kindern und ihren Familien helfen können."

ALUMNI

Die German International School Washington D.C. bleibt mit ihren ehemaligen Schülerinnen und Schülern in Kontakt und ist stolz auf ihre Errungenschaften.

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