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Was macht eigentlich…

Omar Sherbini?

Omar Sherbini - Jahre an der DSW: Kindergarten – 12te Klasse (HS Graduation 2007)

1. Herr Sherbini, wie sieht ihr Leben heute aus?

Obwohl viele (viele) Jahre vergangen sind seitdem ich die DSW verlassen habe, habe ich meine Wurzeln in Maryland nicht aufgegeben. Ich lebe jetzt in Baltimore und arbeite an meinem Master in Public Health an der Johns Hopkins University. Ich arbeite auch im Neurologie-Labor, wo ich zur Prävention von Schlaganfällen und deren Behandlung forsche. Zwischen Schule und Arbeit bleibt nicht viel Zeit für anderes! Das ist also mein Leben und ich könnte damit nicht glücklicher sein.

2. Was ist Ihre schönste Erinnerung an Ihre DSW-Schulzeit? 

Das ist eine schwierige Frage, aber ich würde sagen, dass es meine Abschlussfeier war. Ich gebe zu, dass es schwer war, auf der Bühne in der Aula zu stehen und sich von der DSW zu verabschieden. Immerhin war die Schule seit dem Kindergarten mein zweites zuhause. Allerdings war ich umgeben von engen Freunden; Leute, die ich ein Jahr oder mehrere oder sogar länger als ein Jahrzehnt kannte. Als wir Schulter an Schulter auf der Bühne standen, ist mir bewusst geworden, dass wir alle diesen Weg gemeinsam bestritten haben und nur diesen wichtigen Schritt in unserem Leben gemeinsam erreicht haben. Das hat die Abschlussfeier zu einem ganz besonderen Tag an der DSW gemacht.

3. Was hat Ihnen die DSW mit auf Ihren Lebensweg gegeben?

Meine Zeit an der DSW hat die Grundlage dafür gelegt, der ich heute bin. Ich könnte alle Werte und Lebensweisheiten auflisten, die ich während meiner Zeit an der DSW gelernt habe, aber für den Zweck dieses Interviews werde ich mich auf ein Thema konzentrieren: Selbstständigkeit. Von jungen Jahren an wurden meine Mitschüler und ich dazu angeregt, kritisch zu denken. Unsere Lehrer haben uns ermuntert, Fragen zu stellen, unsere eigene Recherche zu betreiben und unsere eigenen Schlüsse zu ziehen. Erst nach meinen Schulabschluss wurde mir bewusst, dass die Fähigkeit, kritisch zu denken keine Selbstverständlichkeit ist. Die DSW gab uns die Möglichkeit, unabhängige Denker zu werden und man kann mit Sicherheit sagen, dass uns das nicht geschadet hat.

4. Welche Ratschläge möchten Sie der neuen Generation von DSW-Schülerinnen und Schülern ans Herz legen?

Packe Gelegenheiten beim Schopfe! Ich laufe Gefahr schrecklich klischeehaft zu klingen, aber das ist tatsächlich sehr wichtig. Chancen kommen im Leben nicht häufig vor, aber wenn du kannst, ergreife sie! Einige Chancen scheinen unglaublich, andere weniger, aber worauf es ankommt, ist, dass man nie weiß, was später einmal aus dieser Change werden kann. Man weiß nie, welche Türen die unscheinbarste Möglichkeit öffnen könnte. Man glaubt oft, dass man Dinge vorhersehen kann, aber das ist nicht der Fall. Man weiß es wirklich nie! Denkt daran, immer euer Bestes zu tun; aller Wahrscheinlichkeit nach werdet ihr positiv überrascht sein.

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